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Ziele der Projektgruppe Bau & Energie

tl_files/la21/Bilder/Bau_und_Energie/Titel.jpgDie Projektgruppe Bau & Energie des Vereins Lokale Agenda 21 Stäfa will, dass in Stäfa bei den Themen «Bau und Energie» vermehrt Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Durch Informationen und gezielte Beratung sollen Handlungsmöglichkeiten der Haushalte, des Gewerbes und der Gemeinde aufgezeigt werden. Im Bereich «Energie» engagiert sich die Projektgruppe insbesondere zu den Themen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiestadt und Energieberatung, wobei diese Themen eng mit dem Thema «Bau» verknüpft sind. Zum Bauen gehört zudem die Raumplanung, und somit das in Stäfa besonders drängenden Anliegen einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung.

Planung für nachhaltiges Bauen

tl_files/la21/Bilder/Bau_und_Energie/kranscheibe.jpgIn Stäfa wurden in den letzten Jahren sehr viele Neubauten erstellt. Ausmass und Geschwindigkeit dieser Bautätigkeit hat in weiten Kreisen der Bevölkerung zu einem Unbehagen geführt. Es wird befürchtet, dass die Wohn- und Lebensqualität in Stäfa Einbussen erfährt. Die Gruppe Bau und Energie setzt sich dafür ein, dass in der Ortsplanung die Grundsätze der Nachhaltigkeit berücksichtigt werden. Dazu gehört eine Beschränkung der weiteren Ausdehnung der Siedlungsfläche in die freie Landschaft und eine massvolle Verdichtung, unter gleichzeitiger Beibehaltung von Freiflächen im Siedlungsbereich. Eine hohe Ausnutzung ist aus ökologischer Sicht ideal. Eine zu hohe Dichte, ohne den dazu notwendigen Freiraum (wie in Städten üblich), führt jedoch zu sozialem Stress. Speziell die Bedürfnisse der Kinder und älterer Leute kommen bei einer hohen Baudichte ohne genügenden Freiraum zu kurz. Daher ist die Freiraumplanung ein weiteres wichtiges Anliegen der Projektgruppe.
Verkehrs- und Energieplanung sind zentrale Elemente einer modernen Ortsplanung. Die Gruppe Bau und Energie setzt sich dafür ein, dass diese wichtigen Teilpläne in Stäfa realisiert werden.

Nachhaltige Bauten erstellen

Jeder Um- oder Neubau erfordert eine Vielzahl an Entscheidungen, die sich direkt auf die soziale, die ökonomische und die ökologische Nachhaltigkeit des Bauprojektes auswirkt. Die Tragweite dieser Entscheidungen wird durch die lange Lebensdauer einer Baute zusätzlich erhöht. Die LA21 legt den Bauverantwortlichen nahe, entsprechend der SIA Empfehlung 112/1 «Nachhaltiges Bauen – Hochbau» vorzugehen. Diese ist ein Instrument, das sich vor allem an Fachleute richtet. Für Laien, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit rund ums Bauen auseinandersetzen wollen, stellt die LA21 ein Instrument zur Verfügung, welches das nachhaltige Bauen fördert: Die Checkliste «Nachhaltiges Bauen Stäfa». Sie ist das Resultat einer Semesterarbeit von zwei Studenten der ETH Zürich und ermöglicht Bauherren, Bauämtern sowie Käufern von Liegenschaften eine rasche und dennoch umfassende Beurteilung mit Blick auf die Kriterien der Nachhaltigkeit eines Gebäudes (Energie, Lage, Materialien, etc.). Diese Checkliste kann beim Bauamt der Gemeinde Stäfa gratis bezogen werden oder man kann sie von www.la21staefa.ch herunterladen.

Energie effizient nutzen

Die Themen Bau und Energie sind eng miteinander verknüpft, entfällt doch mehr als 35 % des Endenergieverbrauchs in der Schweiz auf die Raumwärme (Zahlen 2006, www.bfe.admin.ch). Weitere 28 % des Energieverbrauches werden für die Mobilität eingesetzt. Somit besteht im Bereich Bau und Verkehr das grösste Potenzial, durch effiziente Lösungen den Energieverbrauch wesentlich zu senken und dadurch zu einer Verbesserung der Nachhaltigkeit beizutragen.
Die Gruppe Bau und Energie der LA21 setzt sich dafür ein, dass in Stäfa mehr für eine effiziente Energieverwendung getan wird. Wir organisieren Informationsveranstaltungen zu Energie und Energieverbrauch und zeigen auf, wie jede Stäfnerin und jeder Stäfner zu einer effizienten Nutzung der Energie beitragen kann. Durch die Schaffung einer Energieberatungsstelle könnte die Gemeinde diese Anstrengungen unterstützen.

Erneuerbare Energie

tl_files/la21/Bilder/Bau_und_Energie/sonnenhand.jpgZiel ist, einen möglichst grossen Anteil des Energieverbrauchs durch erneuerbare Energieträger abzudecken. Heute stammen in der Schweiz noch rund die Hälfte der Stromproduktion aus erneuerbaren Quellen. Davon deckt die Wasserkraft den Löwenanteil von weit über 90 % ab (www.bfe.admin.ch). Der stetig wachsende Stromverbrauch führt zu einem sinkenden Anteil der Wasserkraft. Die Förderung und vermehrte Anwendung der erneuerbaren Energien wie Sonne, Holz, Biomasse, Wind, Geothermie und Umgebungswärme ist am Ende des fossilen Zeitalters das Gebot der Stunde und muss zu einer Trendumkehr führen.
Die Gruppe Bau und Energie befasst sich mit Möglichkeiten, in Stäfa die Produktion von erneuerbarer Energie voranzubringen. Dies geschieht durch gezielte Informationen an Bevölkerung und Behörden. Daneben werden aber auch konkrete Schritte unternommen: Die Planung einer grösseren Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Solarstrom ist weit fortgeschritten.

Download Broschüre

Hier können Sie die komplette Broschüre als PDF-Datei runterladen.

tl_files/la21/images/pdf_icon.gifBroschüre Bau und Energie

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